Stefanie 

44 Jahre alt

Was macht dich als Menschen einzigartig?
Ich versuche so zu leben, dass die Welt mit mir darin ein klitzekleines Bisschen schöner, bunter, lustiger, freundlicher, sonniger und lebenswerter ist. Ich sehe auch im “Hässlichen” meist noch etwas Schönes und verzuckere den Menschen um mich herum das Leben mit Kuchen, Torten und Keksen (ich bin Stressbäckerin – je mehr Stress, desto mehr backe ich!). 

 

Wie kam es dazu, dass Du vegan geworden bist?
Mit Anfang zwanzig habe ich eine Doku über Tiertransporte gesehen, die mich so schockiert hat, dass ich aufhörte Fleisch zu essen. Gut 15 Jahre habe ich dann vegetarisch gelebt. Vegan fand ich aber viel zu extrem und habe lange ausgeblendet, was mit “Nutztieren” selbst in Biohaltung passiert. Irgendwann hat ein vegan lebender Freund dann mich mit meinem Hund Henry zusammen gesehen, und er sagte einen ganz einfachen Satz: “Jede Kuh ein Henry.” Das war der Moment, als ich nicht mehr wegschauen konnte. Inzwischen lebe ich seit etwa 9 Jahren vegan.

Was sind Deine persönlichen Tipps für Neu-Veganer und Interessierte?
Sich bloß nicht überfordern und zu viel abverlangen. Zeit nehmen für den Übergang und nicht zu streng mit sich selbst sein! Man kommt auch mit kleinen Schritten ans Ziel. Für mich persönlich hat der Weg zum veganen Leben über ein Jahr gedauert und es war eine Entdeckungsreise. Veganismus bedeutet nicht Verzicht, sondern Bereicherung.