Ich habe einen großen Teil meiner Kindheit bei meinen französischen Großeltern verbracht und gerade die Kochkünste meiner Oma haben mich immer sehr beeinflusst. Es gibt viele französische Klassiker, die ich vegan wirklich vermisse und so bastle ich immer wieder an den perfekten Alternativen. Denn: Sie ist wieder da – die Zeit für Rosenkohl! Zu keiner Zeit sonst liebe ich Sauce Hollandaise so sehr wie jetzt. Die Soße passt aber auch super einfach nur zu Kartoffeln. Aber egal womit man die Sauce Hollandaise isst, sie hat in den letzten Jahren einige kritische Mitesser überzeugt und ist nicht nur schnell sondern auch einfach gezaubert!

 

 

Rosenkohl scheidet die Geister! Tatsächlich habe auch ich ihn sehr lange nicht wirklich gerne gegessen und bevor ich euch das Rezept für die perfekte Sauce Hollandaise gebe, gebe ich euch noch ein paar Tipps, wie man Rosenkohl am besten zubereitet. 

  • Frischen Rosenkohl verwenden 
  • den Strunk vor dem kochen entfernen 
  • etwas Essig ins kochwasser geben 
  • den gegarten Rosenkohl in etwas Margarine braten – dazu eine Prise Salz, etwas Muskat und 1/2 TL Zucker 

Das sind die Tipps meiner Mutter, die es gewährleisten, dass der Rosenkohl wenig bitter schmeckt. Seitdem ich ihn so koche liebe ich ihn und könnte damit pausenlos Mono-Meals essen. Aber nun – auch zum Wohl aller Rosenkohl Hasser – zum Rezept der Sauce Hollandaise! 

Sauce Hollandaise
Vorbereitung
5 Min.
Zubereitung
5 Min.
Arbeitszeit
10 Min.
 
Ergibt: 2 Portionen
Zutaten
  • 3 EL Margarine
  • 200 ml Hafersahne
  • 50 ml Weißwein
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Senf, gestrichen!
  • 1 EL Agavensirup
  • Salz
Anleitung
  1. Die Zitrone abreiben - den Abrieb mit der Hafersahne und dem Weißwein vermengen.

  2. Die Margarine in einem Topf schmelzen und das Mehl dazu geben. Alles glatt rühren.

  3. Mit der Sahne-Weißwein-Mischung ablöschen und gut verrühren.

  4. Mit den restlichen Zutaten abschmecken - ggf. noch etwas Zitronensaft dazu - und 2 Minuten köcheln lassen.