Mochis – hausgemachte Klebreisküchlein

Oder: ich werde nie wieder welche kaufen, versprochen! 


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit REISHUNGER* entstanden und ich habe Teile der verwendeten Produkte dafür kostenlos erhalten. Dies hatte keinen Einfluss auf meine persönliche und freie Meinung – die Gestaltung des Beitrags wurde mir selbst überlassen.

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Mochis scheiden die Geister fast so sehr wie Chiapudding – schuld ist auch hier die Konsistenz. Die kleinen Küchlein aus Klebreis sind zuckersüß und irgendwas zwischen matschig, pampig, zäh und chewy. Ich persönlich liebe sie seit der ersten Stunde! In den gekauften Varianten sind leider meist irgendwelche ominösen Zusatzstoffe oder Streckmittel die es eigentlich gar nicht braucht – also habe ich mich mal wieder daran gemacht meine eigenen Varianten zu zaubern. Mit einer Mikrowelle soll dieses Unterfangen wohl leichter sein habe ich mir sagen lassen, da ich eine solche aber weder besitze noch benutzen will, habe ich es ohne versucht. Vier gescheiterte und ziemlich eklige Versuche später hatte ich dann endlich eine Version die nicht nur echt lecker und einfach zu machen war, sondern auch noch besser schmeckte als die aus dem Supermarkt! 

Seit geraumer Zeit habe ich gelernt, dass es auch bei den einfachsten Produkten Sinn macht auf Qualität zu achten – seitdem ich den Reis von REISHUNGER* kenne, nutze ich tatsächlich kaum noch anderen. Und nein – das sage ich an dieser Stelle nicht nur, weil ich rein zufällig den verwendeten Klebereis kostenlos bekommen habe! Ich habe auch schon eine Menge Geld bei REISHUNGER gelassen – hier bekommt man was dafür. Wer diese oder andere Sachen gern ausprobieren möchte spart mit meinem Code – ich verdiene daran nicht und erfahre auch nicht wer den Code nutzt!

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Unter diesem Text hier findet ihr nur das Grundrezept für den Teig. Mochis kommen natürlich auch ohne Füllung aus, die Füllung ist aber durchaus nochmal das Tüpfelchen auf dem i! Es gibt gefühlt endlose Sorten an Füllungen für Mochis – sei es nun süß oder herzhaft. Meine persönlichen Favoriten sind die mit Erdnuss- un Bohnenfüllung. Am Ende sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzte und ich werde denke ich demnächst auch einmal bunte oder fruchtige Sorten zaubern! Die Füllungen sind leicht gezaubert. Für die Erdnuss-Variante habe ich einfach zu fertiger Erdnussbutter gegriffen und habe die Mochis anschließend in Erdnussmehl gewälzt. Die Sesam-Variante wird einfach nur in Sesamsamen gewälzt. Für die Füllung habe ich 100 Gramm schwarzen Sesam mit einem EL Wasser und fünf bis sechs EL Puderzucker in einem Mixer zu einer Paste verarbeitet. Das nimmt einiges an Zeit in Anspruch, lohnt sich am Ende aber definitiv! Die letzte Variante ist die mit den Bohnen. Am besten eignen sich hierfür Azukibohnen – ich bevorzuge die von Rapunzel*. Man könnte sicher auch andere Sorten oder Bohnen aus der Dose nehmen, ich hab mich aber lieber für die frische Variante entschieden. 100 Gramm Bohnen werden nach Anleitung gekocht, abgekühlt und anschließend mit Puderzucker nach Belieben püriert bis eine glatte Masse entsteht. Diese Variante habe ich einfach in Puderzucker gewälzt. Der Vorteil an Mochis ist, dass sie abgesehen von der Füllung nur zwei Zutaten brauchen! 

Mochis
Ergibt: 15 Mochis
Zutaten
  • 100 Gramm Klebreis
  • 80 ml Wasser
Anleitung
  1. Den Klebreis in einer Schüssel mit kaltem Wasser so lange auswaschen, bis das Wasser klar wird. Heißt in diesem Schritt also: eine Tasse Wasser an den Reis, kräftig rühren, durch ein Sieb ausgießen. Den Schritt so lange wiederholen bis das Wasser klar wird. Im Regelfall dauert dies etwa 5 bis 6 Durchgänge.

  2. Anschließend den Reis in einer Schüssel mit Wasser bedecken und mindestens 5 Stunden quellen lassen. 

  3. Den gequollenen Reis in einem Sieb abgießen und zusammen mit den 80ml Wasser in einen Hochleistungsmixer geben. 

  4. Die Mischung zu einer Flüssigkeit ohne Stückchen verarbeiten - dazu genügt KEIN Pürierstab! 

  5. Anschließend die Mischung in einer kleine Schüssel geben. Diese in einem Topf mit Wasser platzieren und zum köcheln bringen. 

  6. Unter ständigem Rühren wird der Teig nun in dem Wasserbad gegart - dieser Vorgang dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Der Teig wird dabei nach und nach immer zäher und fester.

  7. Sobald der Teig komplett milchig - nicht mehr weiß - ist, ist er gar und kann auf eine mit Stärke betreute Arbeitsplatte gestürzt werden. Am besten lässt man den Teig etwas abkühlen - dann kann man ihn in 15 gleichgroße Stücke teilen. 

  8. Die Hände mit Stärke bedecken und je eines der Teigstücke in der Hand flach drücken. Einen TL der Füllung nach Wahl hineingeben und eine Kugel formen. Die Kugel unten fest zudrehen und den Mochi in einer Zutat nach Wahl wenden.