Mein persönlicher Wassertest 

Oder: man will ja schon wissen, was man da täglich so mit trinkt

 


Bei diesem Beitrag handelt es sich um Werbung für die Reblu GmbH. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf meine persönliche und freie Meinung – die Gestaltung des Beitrags wurde mir selbst überlassen. Mehr dazu findet ihr hier.

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Ich habe vor kurzem die Möglichkeit bekommen mit testWasser die Qualität meines Wassers zu testen und da habe ich natürlich nicht nein gesagt! Im Zuge der Beschäftigung mit Nachhaltigkeit bin ich schon vor langer Zeit dazu über gegangen Kranwasser zu trinken und es bei Bedarf mithilfe des Sodastreams in Sprudel zu verwandeln. Ab und an versetze ich das Wasser zusätzlich noch mit irgendeinem Geschmack in Form von Sirup, frischem Obst oder Zitronensaft und transportiere es unterwegs in meiner soulbottle*. So wirklich Gedanken über die Qualität des Wassers habe ich mir dabei nie gemacht, da man mir mehrfach sagte, dass Wuppertal das sauberste Wasser im Gebiet hat. Also dachte ich mir: Jetzt finde ich raus ob das auch stimmt!

 

 

testWasser bietet endlose Möglichkeiten das eigene Wasser zu testen. Man kann jeden noch so kleinen Stoff im Wasser scannen – außerdem sind Analysen möglich von Brunnenwasser, Tränkwasser oder sogar dem Mineralwasser, das man täglich trinkt. Bei mir gab es die Untersuchung auf Schwermetalle – Kostenpunkt sind hier 48€. Innerhalb dieses Tests hat man drei Varianten zur Auswahl das Wasser zu testen – alle drei haben ihre eigene Art der Wasserentnahme. Man kann zum einen die Qualität der Anlage testen, dann die Qualität der Leitungen und schlussendlich die der städtischen Versorger. Aufgrund der Tatsache, dass ich eine komplett neue Wasseranlage bei Einzug bekommen habe, habe ich mich bei dem Test für die Variante 3 entschieden – ich prüfe also die Qualität der Versorger. Ein weiterer positiver Nebenaspekt ist, dass man bei dieser Variante nicht 5 Stunden warten muss ehe man Wasser entnimmt. Die Entnahme des Tests ist kinderleicht – Röhrchen öffnen, Wasser einfüllen, gut verschließen, den beigefügten Begleitschein ausfüllen und zurück in das Paket in dem das Ganze kam. Das Paket wird mit 2,60€ frankiert und macht sich zurück ans Labor. Mein Paket ging am Montag los – am Mittwoch bekam ich die Information, dass die Analyse nun startet und Freitags war das Ergebnis schon da! Der Richtwert für die Analyse von testWasser ist allerdings 7-10 Tage. Zusammen mit dem Test bekommt jeder Kunde noch einen Dankeschön-Rabatt für den nächsten Test oder zum weiter verschenken. Ich gebe euch meinen gerne weiter – da der Code an alle Kunden geht, verdiene ich daran nicht und erfahre auch nicht wer den Code nutzt!

Mit dem Code WASSER5 könnt ihr also 5% sparen!

 

 

Mein Ergebnis war innerhalb von nicht einmal 5 Tagen da! Express also. Viel kann ich zu dem Test im Grunde nicht sagen, da er für sich spricht – am Ende dieses Beitrags habe ich für euch das Ergebnis meiner Messung als Bild hinterlegt, damit ihr euch anschauen könnt wie das Ganze aussieht. Wirklich super finde ich, dass das Ergebnis auch für Laien sehr verständlich erklärt wird. testWasser stellt die gemessenen Werte den empfohlenen Werten der TVO (Trinkwasserverordnung) und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) gegenüber, damit man direkt versteht ob dieser nun im gesunden Rahmen ist oder nicht. Zum einen bieten Balkendiagramme einen Vergleich der empfohlenen und gemessenen Werte. Zum anderen – was ich besonders toll finde – werden die einzelnen Stoffe nochmals für Unwissende sachlich erklärt. testWasser geht in dem Bericht genaustens darauf ein was die angegeben Stoffe anrichten oder bewirken können. So steht bei Aluminium beispielsweise:

Zuviel Aluminium stellt ein Problem dar, weil es den Knochenbau stört. Nierengesunde scheiden zwar überschüssiges Aluminium über den Urin aus, aber speziell im Alter lässt die Nierenfunktion nach. Dann reichert sich das Aluminium im Körper an.

Gemessen wurden in meinem Fall alle Schwermetalle: Aluminium, Blei, Chrom, Eisen, Kupfer, Nickel und Zink. Lustigerweise konnte ich durch diesen Test sogar noch einige Wissenslücken bezüglich dieser Stoffe bei mir auffüllen. Wusstet ihr, dass zu viel Blei im Körper Depressionen begünstigt? Also, ich nicht! Und glücklicherweise habe ich davon auch so gut wie keine Rückstände im Wasser. Unterm Strich ist mein Wasser wirklich gut – keines der gemessenen Metalle war auch nur annähernd an einem der Richtwerte. Für mich heißt das also fleißig weiter Kraneberger trinken und damit was zur Nachhaltigkeit beitragen! Und apropos Nachhaltigkeit – was ich an dieser Stelle noch loben möchte ist, dass das Ergebnis digital als PDF zur Verfügung gestellt wird. So spart man sich nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Papier.  

 

Hier findet ihr mein Ergebnis als Bild:

 

Da die folgende Frage schon bei Ankündigung dieses Tests aufkam möchte ich sie hier noch einmal kurz beantworten:
Mal angenommen dein Wasser wäre nicht wirklich gesund – Was dann? Umzug in ein anderes Netz? Den Vermieter auffordern eine Filteranlage zu installieren?

Wie der Fragensteller bei Facebook schon bemerkte ist zu viel Wissen natürlich auch belastend, allerdings möchte man am Ende ja doch wissen, was man da so täglich konsumiert. In Zeiten in denen das Plastik der Flaschen schädliche Stoffe ans Wasser abgibt, sollte man schon irgendwie vermeiden jeden Müll zu trinken. Wobei Cola und Co. da natürlich keine Besserung sind! Aber was hätte ich nun getan, hätte sich rausgestellt mein Wasser wäre “verseucht”? Tatsächlich hätte ich dann einfach mein Wasser vorher in einer Kanne gefiltert. Diese Art der Filter bekommt man onlinegut und günstig – wobei man die Filter natürlich regelmäßig wechseln sollte, da diese zügig verschmutzen. Glücklicherweise bleibt mir dieser Aufwand aber nun erstmal erspart!