Lasagne

mit Pilzen und Erbsen 

Gestern Abend gab es Lasagne und während ich dieses geschichtete Wunderwerk verschlang fiel mir auf, dass es in fast 9 Jahren Filling Your Mind noch nie ein Rezept für eine Lasagne gab. Wo kommen wir denn da hin?! Das ändere ich also heute! Bei meiner Lasagne war bisher immer das Problem, dass sie zu “nass” war und deshalb keine Schichten entstanden sind. Im Regelfall gab es also eher Schlonz als ein schönes Stück und da das Auge ja auch mit isst, hab ich – vermutlich – aus diesem Grund nie ein Rezept dazu geteilt. Im Originalrezept regelt das Ei die Dichte und Festigkeit des Ganzen, aber bei veganer Lasagne bedarf es da eines Tricks, den ich eher durch Zufall entdeckt habe: vorbacken! 

 

 

Natürlich schmeckt die Lasagne auch ohne vorbacken – mit wird sie allerdings fester und man kann sie in die gewohnten Stücke schneiden. Ein Muss ist es allerdings nicht! Was am Ende zählt ist der Geschmack und bei meiner Lasagne hier kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass sie gestern nicht nur einen nicht Veganer überzeugt hat, sondern dazu auch noch einen gelernten Koch. Ich glaube ein größeres Kompliment gibt es kaum! Unterm Strich MUSS ich dieses Rezept also einfach mit euch teilen. 

Zum Rezept:

Ich persönlich nutze seit geraumer Zeit das vegane Hack von Lidl für fast alles, da es wirklich erschreckend nah am Original ist. (Sag auch der Koch.) Als Alternative kann man allerdings auch wunderbar das Mühlenhack von Rügenwalder nehmen oder zerbröselten Tofu, falls man keine dieser Marken unterstützen möchte. Anstelle einer gekauften Käsealternative kann man ebenso auf selbst gemachten Hefeschmelz zurück greifen, pure Hefeflocken nehmen oder das Ganze komplett weg lassen. Dann macht man allerdings leider echt Abstriche beim Geschmack – vor allem bei Tofu anstelle von Hack. Variationen sind natürlich auch möglich! Man kann statt Pilzen und Erbsen ebenso gut Zucchini und Paprika nehmen. Egal ob Spinat, frische Tomaten, Broccoli oder gar kein Gemüse – die Basis bleibt die gleiche. Ich persönlich mag es allerdings so recht einseitige Gerichte mit etwas Gemüse aufzupeppen.

Lasagne

Infos zu Zutaten und Variationen befinden sich unter dem zweiten Bild im Text!

Ergibt: 2 Portionen
Zutaten
  • 10-12 Lasagne Platten
  • 275 Gramm veganes Hack
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 200 ml passierte Tomate
  • 200 ml pflanzliche Saane
  • 1 Glas Champignons
  • 150 Gramm Erbsen (TK)
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL italienische Kräuter (TK)
  • 150 Gramm pflanzlicher Keese
  • Salz & Pfeffer
  • Öl
Anleitung
  1. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. 

  2. Das Hack mit den Händen zerkleinern und mit etwas Öl in einer Pfanne scharf anbraten. 

  3. Schalotten, Knoblauch und abgetropfte Champignons dazu geben und 5 Minuten von allen Seiten schmoren. 

  4. Das Ganze mit den gehackten- und passierten Tomaten ablöschen und während es weiter köchelt die Kräuter und Erbsen hinzu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.

  5. Einen ordentlichen Schluck Saane in eine kleine Auflaufform geben und 2 EL Keese darauf verteilen. Danach folgen Lasagneplatten. So hat man eine solide Basis!

  6. Anschließend wird geschichtet: Tomatengedöns, Lasagneplatten, Saane und Keese, Lasagneplatten, Tomatengedöns, Lasagneplatten - final Keese und den Rest Saane oben drüber, damit der Keese schmilzt. 

  7. Die Lasagne bei 180 Grad 30 Minuten backen und heiß servieren. 

Variation für feste Stücke
  1. Die Lasagne am Morgen oder Vorabend vorbereiten und 15 Minuten bei 180 Grad backen. Wenn sie verzerrt werden soll einfach noch einmal bei 200 Grad für 10 Minuten in den Ofen.