Hefeteig Waffeln

Foodsharing is caring


 


Dieser Artikel entsteht in Kooperation mit sirplus und ich habe eine Abo-Box dafür kostenlos erhalten. Dies hatte keinen Einfluss auf meine persönliche und freie Meinung – die Gestaltung des Beitrags wurde mir selbst überlassen.


 

Heute war ich mal wieder beim Foodsharing. Durch die Feiertage ist dort viel angekommen. Leider. Ich hatte euch vor einiger Zeit schon einmal einen Artikel zum Thema Foodsharing verfasst, deshalb gehe ich hier nicht mehr ins Detail darauf ein. Trotzdem sollte jeder schon mal davon gehört haben, denn Lebensmittelrettung geht uns alle etwas an.

Die deutsche Verbraucherzentrale klärt auf, wieso Lebensmittel retten so unabdingbar ist: Jahr für Jahr landen in Deutschland rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro im Müll. Um diese Menge zu transportieren, sind 440.000 Sattelschlepper notwendig. Hintereinander gestellt, ergibt das die Strecke von Oslo nach Lissabon und zurück! Zur Verschwendung tragen alle bei: Hersteller, Landwirtschaft, Handel und Verbraucher. In der Landwirtschaft werden Erzeugnisse, die nicht marktfähig sind untergepflügt, weil sie in Form, Farbe oder Größe abweichen oder zu niedrige Preise erzielen. Der Handel entsorgt Lebensmittel kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Bäckereien bieten Brot vom Vortag häufig nicht mehr an, sondern werfen es weg. In Kantinen müssen Buffetreste aus hygienischen Gründen entsorgt werden und Verbraucher kaufen oder kochen zuviel oder lagern Lebensmittel falsch. Der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln wirkt sich negativ sowohl auf die Umwelt und die Ressourcen als auch die Versorgung vor allem der Bevölkerung in den ärmeren Ländern aus. Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden. Beispielsweise werden für die Menge der weggeworfenen Lebensmittel knapp 30 Prozent der weltweit verfügbaren Anbauflächen unnötig „genutzt“. 

Seit Jahren gehe ich immer mal wieder zu örtlichen Fairteilern und kaufe auch im Supermarkt häufiger mal rabattierte Lebensmittel, die sonst in der Tonne landen. Ein guter zusätzlicher Weg sind Onlineshops wie Mit Ecken und Kanten oder Sirplus, die Lebensmittel und Waren verkaufen, die noch absolut einwandfrei sind. Heute waren im Fairteiler sogar super frische Beeren dabei und ich frag mich immer noch wieso diese beim Foodsharing gelandet sind. Da mein Uterus heute das Abendessen bestimmt hat und ich unaussprechliche Gelüste auf Waffeln hatte, gab es Hefeteig Waffeln mit den Beeren, ordentlich Saane und Schokosauce. 

 

 

Wieso sollte man Waffeln aus Hefeteig machen? Zum einen höre ich viel zu häufig, dass Menschen Probleme mit den üblichen Waffeln haben. Sie kleben am Eisen, werden klebrig, matschig oder steinhart. Mein klassisches Waffelrezept hat bisher – zumindest bei mir – nie für solche Probleme gesorgt, trotzdem wollte bzw. musste ich was neues ausprobieren, da ich kein Backpulver im Haus hatte. Also musste die Trockenhefe herhalten. Zusätzlich hab ich die Sojamilch aus meiner letzten Sirplus Abo-Box verarbeitet. Ihr könnt hier allerdings zu jeder Alternative greifen, die ihr mögt. Wenn ihr Sirplus mal ausprobieren möchtet, spart ihr mit dem Code Bellarettet50 satte 50% auf eure erste Abo-Box. Da das ganze hier aber nicht in Werbung ausarten soll, gibt es für euch natürlich auch das Rezept für die Waffeln! 

Hefeteig Waffeln
Ergibt: 3 Portionen
Zutaten
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 400 ml Pflanzendrink
  • 300 Gramm Mehl
  • 2 EL Albaöl
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Msp. Kala Namak
  • Vanille
Anleitung
  1. Die Hälfte des Pflanzendrinks leicht erwärmen und die Hefe zusammen mit dem Zucker einrühren.

  2. Das Mehl in eine Schüssel sieben und die Hefemischung hinzugeben. Ebenso alle restlichen Zutaten - und alles gut vermengen. Der Teig sollte dickflüssig sein, nicht wie herkömmlicher Hefeteig. Bei Bedarf noch etwas Drink hinzugeben.

  3. Die Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen.  Es sollten sich kleine Blasen auf dem Teig gebildet haben.

  4. Das Waffeleisen vorheizen und den Teig portionsweise darin ausbacken. Bei beschichteten Eisen ist ein befetten nicht nötig.