Grillfeta 

Oder: wenns Mal mehr als nur Würstchen sein darf 

Sonntags spontan entscheiden, dass man Abends grillen möchte und dann beim Blick durch die Küche erschrocken feststellen, dass einfach nichts wirklich brauchbares im Haus ist – unbezahlbar! Verzweifelt warf ich heute morgen mein Hirn an und grübelte, was ich noch schnell zaubern könnte, damit sich das Grillen auch lohnt – denn Salat kann ich ja auch ohne Grill essen. Beim wühlen durch meinen Kühlschrank stieß ich noch auf Tofu und entschied mich spontan für Grillfeta, da ich als Fleischersatz schon frische Steaks im Reiskocher hatte…

 

 

Einen Ersatz für Feta selbst herzustellen ist kinderleicht – ganz am Anfang meines Veganer Daseins habe ich einfach Tofu in Würfel geschnitten und mit ordentlich Salz in noch mehr Öl ziehen lassen. Das war aber irgendwie nicht das Ende der Fahnenstange – Auskochen in Salz war die Antwort! Die Textur wird dadurch “echter” und das Salz dringt noch tiefer in den Tofu ein. Dieser schmeckt hinterher tatsächlich kaum noch nach Tofu oder Soja. Wer Alufolie vermeiden möchte kann sicher auch auf Backpapier umsteigen. Ich nutze meine restliche Rolle allerdings noch auf! 

Grillfeta


Ergibt: 4 Stück
Zutaten
  • 2 Block Tofu
  • 3 EL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Thymianzweige
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
Anleitung
  1. Den Tofu halbieren. Die 3 EL Salz und den Zitronensaft in einen Liter Wasser geben und verrühren, bis es aufgelöst ist. Den Tofu hineinlegen. 

  2. Das Ganze zum kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend gut abtupfen. 

  3. Die Knoblauchzehen in Scheiben und die Zwiebel in Ringe schneiden. 

  4. Je 2 bis 3 Zwiebelringe und etwas Thymian auf ein Stück Alufolie legen - je eine Scheibe Tofu auflegen, mit einer geschnittenen Knoblauchzehe und 2 bis 3 weiteren Zwiebelringen belegen und mit einem EL Olivenöl übergießen. 

  5. Die Alufolie gut verschließen und den Grillfeta etwa 10 Minuten grillen.