Filling Your Hate:

Sex! Sexismus.

Eure liebste Meckertante ist wieder da! Die aktuelle Situation hat dafür gesorgt, dass ich mein Café schließen musste – um mich von der Tatsache abzulenken, dass mich dies meine Existenz kosten könnte, dachte ich mir, dass ich mich mal wieder an den Rechner setze und euch eine neue Ausgabe von dem allseits beliebten Filling Your Hate kredenze. Here we go! Sexismus im Bezug auf Sex. Dieses Thema brennt mir nun schon einige Monate auf der Seele und in dieser Zeit haben sich noch einige zusätzliche Schmankerl ergeben, die ich für euch heute aus meinem Nähkästchen plaudern werde. Ich merke schon, dass dies vermutlich der längste Text seit Jahren wird. Wo soll ich da nur anfangen…

Trigger Warnung – Dieser Artikel behandelt Rape Culture, sexuelle Gewalt und Slut- sowie Bodyshaming.

Disclaimer
Dieser Artikel fasst viele Schubladen auf. Ich kann nur subjektiv meine eigenen Erfahrungen wiedergeben und nur weil ich diese hier nieder schreibe heißt es nicht, dass ich ein solches Weltbild unterstütze. Ich differenziere einzig für diesen Artikel in zwei Geschlechter und distanziere mich bewusst von jeglicher Art Sexismus!

Sexismus im allgemeinen ist ein riesiges – gesellschaftlich leider nach wie vor akzeptiertes – Problem. Frauen und Männer haben gewisse Dinge zu erfüllen und überhaupt, was anderes als Mann und Frau gibt es eh nicht. Unsere Gesellschaft funktioniert größtenteils in schwarz und weiß. Männer tragen keine Kleider, schminken sich nicht, lackieren sich nicht die Nägel und überhaupt haben sie keine Gefühle. Während Frauen sowieso nur an Kosmetika denken, ständig heulen und nicht einparken können. Wait. WHAT?! Wer nicht merkt WIE falsch allein diese Denkweise ist, den werde ich vermutlich auch mit diesem ganzen Artikel hier nicht von irgendwas überzeugen können. Ich freue mich dennoch, wenn Du weiter liest und vielleicht ein Paar Dinge endlich mal siehst. Von allgemeinem Sexismus möchte ich heute gar nicht reden. Das Thema würde Wochen und ganze Meere an Text in Anspruch nehmen, deshalb beschränke ich mich nur auf das Thema Sex. Allein das Titelbild zu diesem Artikel hier bietet schon den perfekten Einstieg in das Thema! 

Was?! DU besitzt Sextoys?!

Ich fürchte ein nicht unerheblicher Teil der Menschen, die mich privat kennen, werden nach diesem Artikel hier auch überrascht sein. Einige positiv und diverse sicherlich auch negativ. Aber damit kann ich leben! “Also versteh mich nicht falsch, aber ich finde es schon fragwürdig, dass Du mir von Deinem Vibrator erzählst, obwohl wir uns Daten.” – Lieber Alex*, also falsch zu verstehen gibt es da gar nicht so viel. Ich habe nicht vor Dich durch ein elektronisch betriebenes Spielzeug zu ersetzen, auch wenn dieses mir keine Standpauken darüber hält, dass der pure Besitz doch total eklig wäre. Und – lieber Alex* – wenn Du Dich allein dadurch in Deinem Wert und Deiner “Männlichkeit” bedroht fühlst, dann bist du vermutlich einfach nicht der richtige Mensch für mich. So oder so ähnlich trennten sich dann unsere Wege. Leider höre ich sehr häufig, dass es doch schon ziemlich grenz-wertig wäre über Sextoys zu reden – und überhaupt nutzen Frauen sowas doch eh nicht. Oh, well… Ein einschlägiger Onlineshop hatte allein von Juli bis Dezember 2019 knapp 4 Millionen Seitenbesucher – von denen über 60% eingekauft haben. Wir reden jetzt hier also von zweieinhalb Millionen Menschen, die Sextoys besitzen. Der Anteil der Menschen, die Sextoys benutzen ist im Jahr 2019 gegenüber zum Vorjahr gestiegen. Unter den befragten Frauen lag der Anteil bei rund 57% – aber man macht sowas ja nicht! Unsittlich und eklig ist das. Dass so ein Vibrator oder Satisfyer durchaus unabhängig von den gegebenen Geschlechtsteilen Freude bereiten kann ist dabei absolut unvorstellbar. Dass man mit diesen kleinen Dingern neuen Wind in eine eingeschlafene Beziehung bringen kann, eine reine Farce! Und leider hört diese Denkweise nicht bei Männern auf – auch Frauen denken so. Als ich einer Freundin erzählte, dass ich diesen Artikel hier plante, hat sie mir eröffnet, dass sie sich auch nicht traut zu erzählen was sie so hinter verschlossener Tür macht und dass sie vielleicht, also unter Umständen, gegebenenfalls auch einen Vibrator besitzt. Liebe Silke*, ich habe acht und ich liebe sie alle. Es ist vollkommen okay sich selbst zu befriedigen und es ist auch okay dazu zu stehen und sich dafür Unterstützung zu holen. Es ist aber auch normal es nicht zu tun. Apropos! 

Frauen die Pornos gucken sind ziemlich unnormal 

Über Pornos möchte ich eigentlich gar nicht reden, sie gehören aber mit in dieses Thema. Die meisten dieser Filme sind absolut Frauen verachtend oder unterstützen Rape Culture – die ganze Industrie dahinter ist Sexismus vorm Herrn – und trotzdem ist es okay, wenn Du Pornos guckst, Silke*! Du wirst dadurch nicht zu einem Perversling und Du spielst damit auch nicht Dein eigenes Geschlecht runter. Bitte lass Dir so einen Quatsch nicht einreden! Offen gestanden will ich gar nicht wissen was für Filme sich die Menschen in meiner Umwelt so rein ziehen, um sich selbst in Stimmung zu bringen, und es geht mich schlichtweg auch nichts an. Es gibt allerdings eine Menge humane Alternativen zu Pornhub und Co. – femtasy bietet erotische Hörbücher mit monatlichem Abo. Wenn man es doch lieber visuell hat, dann liefern Omgyes und xconfessions feministisch geprägte Filme gegen Cash und auch Eispop bietet zum Beispiel eine ganze Sparte “Pornos für Frauen” in denen niemand erniedrigt oder benachteiligt wird. Allein die Tatsache, dass sowas existiert ist auch schon wieder purer Sexismus, denn auch Männer können diese Filme gucken und geil finden. Aber darum geht’s grad nicht – es geht in diesen Filmen um den Orgasmus der Frau und weniger darum ihr möglichst viel in die Augen zu schlonzen. Wenn letzteres Deine Vorliebe ist, liebe Silke*, dann ist das aber zum einen Dein Bier und zum anderen auch vollkommen okay. Vorlieben sind unterschiedlich und das ist normal – niemand sollte die Vorlieben von anderen auf irgendeine Art verpönen oder gar verurteilen. Also: Solange niemand kleine Kinder oder Tiere fickt. I mean… just no! Vorlieben teilt man mir im übrigen in der zeitgenössischen Datingkultur regelmäßig ungefragt mit. Ich habe schon die abgefahrensten Dinge gehört ohne jemals auch nur im Ansatz danach gefragt zu haben… 

Tinder und Co. machen möglich

Wir leben leider in eine völlig oberflächlichen Gesellschaft. Ich selbst spreche mich davon nicht frei. Trotzdem bin ich dann und wann durchaus schockiert über das allgemeine Verhalten in Dating Apps. Diese Apps allein sind schon das beste Beispiel dafür, wie es nicht laufen sollte. Während ich bei lovoo beispielsweise als Frau gratis sehe wer mein Profil besucht oder mich “geliked” hat, muss Mann dafür zahlen. Bumble lässt den Kontakt nur von Seiten der Frau zu und ohne Bild darf ich heutzutage ohnehin nirgendwo mehr angemeldet sein. Die Optik ist das A und O! Selbstvermarktung lautet die Devise. So bin ich beispielsweise für viele eine erstrebsames Abenteuer – also so mit grünen Haaren, den vielen Tattoos und etwas mehr auf den Rippen – und überhaupt schreien meine Bilder doch danach, dass ich mal richtig durch genommen werden will. Also, lieber Max*, zu allererst schreien meine Bilder gar nichts. DU assoziierst Dinge und setzte sie voraus. Frauen, die sich körperbewusst kleiden und ihre Zufriedenheit mit sich selbst ausleben, sind nicht direkt needy. Ein kurzer Rock erlaubt es Dir auch nicht in der Öffentlichkeit einen Kommentar zu meinem Körper abzugeben, dafür akustische Signale quer über die Straße zu schleudern oder, noch schlimmer, mich anzufassen. Dein Oberkörper freies Bild am Strand von Phuket ist doch auch nicht direkt die Top Antwort auf Send Nudes. Und nein danke, ich möchte kein Bild von Deinem besten Freund. Egal wie toll er ist! Mein Instagram Postfach verzeichnet regelmäßig den Eingang solcher Bilder. Warum denken Menschen eigentlich das wäre okay so? Das ist und bleibt sexuelle Belästigung – egal wie viel Mitschuld meine Bilder an Deinem Ständer tragen, Max*!  Und weil ich sowas sage, bin ich natürlich auch selbstredend völlig verklemmt und frigide. Oder eingebildet. Well… Das Versenden solcher Bilder ist ohnehin nichts was Frauen tun oder tun sollten. Sie empfangen nur Nacktfotos, denn sich in Unterwäsche oder gar nackt abzulichten ist völlig billiges Verhalten und super unangebracht. Dass weibliche Nippel die Ausgeburt allen Übels sind muss ich wohl nicht erwähnen… Was sagt Max* eigentlich dazu, dass ich monatlich in die Therme fahre und dort keine Kleidung trage.. vor fremden Menschen?!

Frauen haben doch eh kaum Sex

Sind aber generell 24/7 dazu bereit ihrem Gegenüber jeden Wunsch zu erfüllen und hinzuhalten. Frauen haben keine eigenen Bedürfnisse. Und das ist ja auch gut so, denn “Ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnen kann ist viel wertvoller als ein Schloss, welches sich von jedem Schlüssel öffnen lässt.” – als ich diesen Spruch das erste Mal hörte musste ich erstmal 5 Minuten kotzen ehe ich einen Kommentar dazu abgeben konnte und selbst dann fehlten mir noch die Worte. Wer auch immer diesen Dünnpfiff im Bezug auf Sexualität in die Welt katapultiert hat, gehört geohrfeigt. Frauen haben Sex. Frauen wollen Sex. Und wenn sie mal nicht wollen, dann ist das ihre Sache und hat niemanden sonst zu stören. Libido ist keine Sache, die nur einem Geschlecht gehört! Und Lisa* ist nicht weniger wert als Tom*, nur weil sie mit 20 Menschen Geschlechtsverkehr hatten. Dieses Slutshaming geht mir einfach gehörig auf den Keks! Überall wird gepredigt, dass man Menschen doch bitte tun und leben lassen soll, wie sie wollen – bei Sexualität hört das Ganze aber ganz oft auf. Hier spielt häufig nicht nur Sexismus eine Rolle, sondern durchaus auch Homophobie. Dass ich auch andere Frauen date und eine monogame Beziehung für mich persönlich nicht mehr in Frage kommt, hat mir schon den einen oder anderen Stempel auf die Stirn gezaubert. 

Offene Beziehungen sind nur was für Schlampen

In den letzten Jahren konnte ich einige meiner Freunde davon überzeugen doch mal eine offene Beziehung auszuprobieren. Ich verstehe durchaus auch den Standpunkt all jener, für die das gar nichts ist. Für mich selbst war es die längst Zeit auch keine Sekunde meines Lebens wert, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Ich möchte auch niemandem das Ganze aufzwingen. Wirklich nicht! Aber die Freunde, die dieses neue Konzept für sich ausprobierten haben dadurch ihre bestehenden Beziehungen gerettet und mehr zu sich selbst gefunden. Am Ende sind wir ja aber alle nur Menschen die Bindungsangst haben, gerne unsere Partner betrügen wollen und sowieso so richtige Schlampen und eklige Ficker. Wir haben keine gesunde Sichtweise zu Exklusivitätsansprüchen und Eifersucht – und vor allem nicht zu uns selbst. Absurderweise beobachte ich allerdings, dass auch da Sexismus wieder eine riesige Rolle spielt. Während Frank* von seinem Arbeitskollegen gefeiert wird, weil er zwei ziemlich nice Mädels gleichzeitig knallen darf, wird Nina* von Lukas* verbal gesteinigt, weil es absolut billig ist mit mehr als einem Menschen gleichzeitig Sex zu haben. Lukas* träumt derweil von einem Dreier – aber da wäre er ja dabei und hätte auch was davon, dann ist das natürlich okay! 

Um es noch einmal sehr deutlich zu sagen: 

  • Menschen sind keine Trophäen 
  • Menschen sind kein Eigentum von irgendwem 
  • Der Wert eines Menschen definiert sich nicht über die Anzahl seiner Sexualpartner 
  • Masturbation und Sex sind normal 
  • Die Vorlieben von Menschen sind unterschiedlich und das ist super so
  • Jeder Mensch entscheidet selbst über den eigenen Körper und die Lebensweise 

Ich würde mit Fug und Recht behaupten, dass die meisten Menschen, die diesen Text hier gelesen haben, Sex haben. Einige täglich, einige regelmäßig, andere seit Jahren schon nicht mehr und manche wollen es für sich auch gar nicht. Sex ist und bleibt trotzdem etwas völlig normales. Sogar Tiere leben ihre Triebe aus und zumindest was das angeht können wir uns von ihnen noch eine gehörige Scheibe abschneiden. Wir sollten aufhören zu urteilen über Dinge, die uns einfach nichts angehen und wir sollten aufhören aus Sexualität ein solches Tabu Thema zu machen. Redet über eure Vorlieben – das erspart euch eine Menge schlechten Sex, versprochen!  

 

Und jetzt seid ihr gefragt! Verleiht diesem Artikel eure Stimmen! Hast Du noch etwas zum Thema Sexismus im Bezug auf Sex beizutragen und ich darf Dich hier drunter zitieren? Dann freue ich mich über eine Nachricht von Dir!

 

 

Stimmen von Lesern zum Thema:

“Es gibt noch das große Thema BDSM. Es wird immer vorrausgesetzt, dass der Mann Dom ist und die Frau Sub. Auch homo- oder bisexuelle Spielarten und Lebensweisen werden eher auf weibliche Aspekte bezogen, als es ganzheitlich zu sehen. Nicht immer und nicht überall, aber es stört mich doch, dass es noch so präsent zu sein scheint in den Köpfen der Menschen. Außerdem gibt es das Thema CG/l (Caregiver – little). Oftmals heißt es nur DD/lg (Daddydom/little Girl), aber da es uns sehr wichtig ist, dass wir niemanden aufgrund seines Geschlechts oder seiner (sonstigen) Sexexualität ausschließen, gibt es den Begriff CG/lg, da er geschlechtneutraler und wertungsfreier ist. Dennoch wird immer vom “Daddy” gesprochen. Selten bis nie von einer “Mommy” – Auch geht es sehr oft um weibliche littles. Ich habe einige männliche little Freunde, die darunter leiden. Auch wenn man da mit dem Geschlecht spielen mag, finde ich das ganz wunderbar und würde mir wünschen, dass es mehr Aufklärung geben wird zum Thema. Als little darf man im “normalen” Leben ein Mann sein und sich dennoch als Mädchen fühlen. Oder andersherum. Hier ist die Toleranz und das Verständnis innerhalb der Community relativ gut ausgewogen, aber es gibt doch immer diesen Stereotyp, den Menschen im Kopf haben, wenn sie an CG/l denken. Das finde ich schade.

“Ein Kommilitone hatte mir von einer Dating-Website für Fetisch & Co erzählt. Nachdem ich mich angemeldet hatte, hat besagter Kommilitone dringlichst auf mich eingeredet, ich hätte dort kein Bild von meinem Gesicht hinzufügen sollen. Einer der Hochschul-Mitarbeiter hatte mich über die Seite angeschrieben. Er meinte dann Dinge wie “Stell dir mal vor, einer der Profs sieht dich da! Das wäre mir mega unangenehm!” – Ja, was dann? Dann kann mich dieser Prof dort nur sehen, weil er da selbst angemeldet ist. Warum sollte ich mich dann dafür schämen? Hinter diese Logik bin ich noch nicht gestiegen. Die Erfahrung, als Frau nicht offen mit meiner Sexualität umgehen zu dürfen, ohne als Schlampe oder “leicht zu haben” abgestempelt zu werden, durfte auch ich leider schon viel zu oft machen.”

“Da ich mit dem Thema Sex auch recht offen umgehe werd ich zu 90% in Schubladen gepackt. Drüber reden heisst nicht, dass ich zwingend mit demjenigen vögeln will – herrje. Auch bin ich für sehr viele gleich Poly und offene Beziehung – oder “Zumindest 4er sind doch drin. Wenn die schon locker über Sex und Vorlieben reden kann, vögelt die sicher jeden.” Und oh – das eine insta Bild, zudem ist sie noch Single, die krieg ich bestimmt schnell rum! Ehm nein, einfach nur NEIN!!!”

“Slutshaming macht mich einfach nur so wütend. Da merkt man, dass wir (Frauen) noch weit entfernt davon sind die eigene Individualität ausleben zu dürfen! Ich finde es auch besorgniserregend, dass Menschen sagen, dass man aufgrund des Feminismuses gewisse Dinge nicht tun sollte. Dabei ist das doch Feminismus – sich von anderen Menschen nicht mehr sagen zu lassen wie man als Frau sein zu hat.”

“Ich verstehe echt nicht warum Sextoys für viele noch so ein Tabuthema sind. Die Teile sind doch heute was ganz normales. Allein im TV kommt gefühlt 20 mal am Tag Werbung dazu – meine Frau hat auch welche und jetzt? Es macht doch auch Spaß sie zusammen zu benutzen, oder etwa nicht? Viele Männer sehen Sextoys als Konkurrenz, was total falsch ist. Ich sehe es als Ergänzung und als tolles Ding, um sie ab und zu auch mal zu ärgern. Aber diejenigen, die das als Konkurrenz sehen, sind auch diejenigen, denen es beim Sex nur auf sich selbst ankommt. Kommen, fertig und tschüss!”

Letztens sagte jemand zu mir ich dürfe doch nicht an dem Corona Virus sterben, weil ich sexy bin!”

“Ich hab meinem Partner vor einiger Zeit erzählt, dass ich gerne Sex mit meinem Kollegen haben möchte. Es war erst komisch, doch nun tasten wir uns langsam ran. Ich will, dass mein Partner dabei ist und zusieht! Wir sind ein super Team. Da ist Liebe nur der Nebeneffekt. Loyalität steht über allem und da finde ich das Wort Liebe so klein und nichtig im Vergleich! Ich rede darüber auch total ungeniert mit meiner Freundin, denn wir finden, dass es völlig ok ist, sich sexuell zu jemandem hingezogen zu fühlen.”

 

 

*Name geändert