Karnevals Krapfen

Oder: ich nenn‘ die Dinger Berliner – get over it!

Weiß eigentlich jeder was genau ich meine, wenn ich Karnevals Krapfen sage? Ich meine, immerhin gibt es diese Sünden das Ganze Jahr über und ich kenne sie eigentlich als Berliner. Der einzige wirklich sichere Fakt ist, dass es diese Fettknubbel einfach nirgends vegan gibt, dabei reicht ein einfacher Hefeteig aus um perfekte Krapfen, Berliner oder „Wie auch immer ihr sie nennt, gefüllt mit Marmelade“ zu machen. Gerade jetzt zu Karneval gehören die Krapfen jetzt zur Tagesordnung – zwar habe ich diesen Trend noch nie so richtig verstanden, aber ich fand es damals immer großartig, dass es die Berliner zur Karnevalszeit – andere nennen das übrigens Fasching – auch gefüllt gibt mit Pudding, Sahnecreme und allem was die Hüften nur vom Anblick anschwellen lässt.

 

 

Gefüllt habe ich meine Krapfen mit einer Johannisbeer-Marmelade. Man nutzt dafür am besten einen Spritzbeutel mit Rundtülle oder aber – noch besser – eine große Spritze. Die bekommt man in der Apotheke für kleines Geld! Man kann zur Füllung auch abgekühlten Pudding oder vegane Sahne nehmen. Am besten frittiert man die Bällchen in einem Topf mit Öl, damit sie den typischen hellen Ring in der Mitte bekommen – in der Fritteuse frittiert werden sie komplett goldig und sind dann äußerlich nicht mehr „klassisch“.

Karnevals Krapfen
Ergibt: 10 Berliner
Zutaten
  • 300 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Zucker
  • 20 Gramm Speisestärke
  • 1 Paket SchnellbackHefe
  • 4 EL Öl
  • 150 ml Pflanzendrink
  • Salz
Anleitung
  1. Die Hefe zusammen mit einem EL des Zuckers und 50 ml warmem Wasser anrühren und gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Mehl zusammen mit dem restlichen Zucker, der Stärke und einer Prise Salz sieben.
  3. Die Hefemischung, das Öl und den Pflanzendrink dazu geben und alles zu einem Hefeteig verkneten. Der Teig darf nicht kleben. Sollte das der Fall sein solange noch Mehl nach und nach dazu geben, bis er nicht mehr klebt. Anschließend den Teig mindestens 5 Minuten intensiv kneten.
  4. Den Teig in eine gemehlte Schüssel legen und mit einem Handtuch abdecken. An einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Hier geht es nicht nur um die Zeit! Der Teig sollte sich etwa verdoppelt haben - das kann an einem entsprechend warmen Ort auch schon nach 20 Minuten der Fall sein, daher immer wieder mal rein schauen.
  5. Den Teig anschließend auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, noch einmal kurz durchkneten und dann etwa 1,5 bis 2 cm dick ausrollen.
  6. Mit einem runden Gegenständen ca. 15cm große Ringe ausstechen. Den restlichen Teig kann man noch einmal zusammen kneten und erneut ausstechen.

  7. Zum Schluss werden die Ringe nur noch frittiert - am besten lässt man sie mit Hilfe einer Schöpfkelle in das Fett gleiten, damit nicht alles rumspritzt. Die Backzeit beträgt in etwa 5 Minuten pro Seite. 

  8. Sobald die Krapfen abgekühlt sind werden sie mit Hilfe der Spritze oder des Spritzbeutels gefüllt und in Zucker gewendet.